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Piratennest Clovelly

Downhil

Downhil in Clovely

Und weil wir nach unsere lange Anfahrt einmal in die Ecke waren, sind wir noch weiter richung Küste gefahren – nach Clovelly. Das malerisches Fischerdörfchen ist seit 250 Jahren im Privatbesitz und die erhobenen Eintrittsgelder werden genutzt, um das Dorf zu erhalten.

Wir waren recht spät vor ort, und dunkle Wolken zogen wieder auf, deshalb waren keine Touristen mehr im Örtchen. Vorsichtich schlitterten wir die 800 meter lange Straße aus Kieselsteine runter, zwischen die weiß getünchte Häuser durch.

Zum Hafen

Die Straße zum Hafen

Im Ort können keine Autos fahren. Die Einwohner ziehen mit Holzschlitten ihren einkäufen den Berg hoch oder runter.

Zum Hafen

Auf den Weg zum Hafen

Gerne wären wir noch eine Weile rumgelaufen, aber die meisten Laden schlossen gerade. Aus die dunkle Wolken kamen die ersten dicke Regentropfen. Wir hätten in eine Gaststätte gehen können, allerdings waren die Preise (so wie es in ein Touristenort gehört) gepfeffert und wir wüssten das wir noch eine längere Rückfahrt hatten…

Auch hier waren wir froh, das wir diesen Umweg gemacht hatten. Clovelly hat uns verzaubert.

Clovelly Panorama

Der Hafen von Clovelly

To the Garden…

To the Garden

To the Garden…

Ein Punkt auf der Wunschliste England, war ein Besuch in ein richtige Englische Garten. Im Internet hatten wir bereits ein paar Kandidaten ausgesucht. Nach unsere Erfahrung mit die Fahrt nach Weston-super-Mare, war es klar das es ein bisschen länger dauern konnte. Der RHS Garden Rosemoor in Great Torrington war auf der Karte nicht weit entfernt. Im Auto zeigte der Navi dann aber zwei und einhalb Stunden Fahrzeit an. Das und der Mieselregen aus grauer Himmel druckte dann kurz die Stimmung.

Als wir dann unser Ziel (endlich) näherten, klärte sich das Wetter auf und die Sonne ließ sich sehen.

Englischer Rasen

Englischer Rasen

Der Royal Horticultural Society ist Englands führenden Gartenverein und hat das Ziel Gärtner zu inspirieren. In Rosemoor werden dementsprechend viele Garten-Ideen und Pflanzenarten gezeigt.

Begeistert sind wir durch die verschiedene Themengarten spaziert, haben die englischen Rasen bewundert. Angetan hat es uns den Cottage Garden – Ach wenn wir nur mehr Platz hätten…

Cottage Garden

Cottage Garden

Eine kleine Ewigkeit haben wir in den Gemüsengarten verbracht, und gestaunt wie dekorativ Gemüsepflanzen sein können. Auf einer Wiese haben wir dann gepflegt Buttered Scones mit Kaffee genossen. (ich weiß, normal ißt man die Scones mit Tee, aber uns war mehr nach Kaffee.)

English Rose

English Rose

Am Ende waren wir dann doch die Meinung, dass es die lange Fahrt gelohnt hat, so gut hat es  uns gefallen. Sogar für unseren kleinen Garten haben wir ein paar Ideen mitgenommen.

Bristol

Seit der fünfte Klasse Anne hat Englisch Unterricht mit ein Lehrbuch das großenteils in Bristol spielt. In Dresden hatten wir bereits gegoogelt wo die Schule aus dem Buch sich befindet und jetzt waren wir auf dem Weg in die Stadt an der Severn.

SS Great Britain

SS Great Britain

Als erstes sind wir zum Hafen gefahren. Da liegt der SS Great Britain,  das erste Schiff aus Eisen mit Propellerantrieb, das den Ozean überquerte. Mit viel Sorgfalt wiederaufgebaut und anschaulich präsentiert.

Passagiere

Passagiere der SS Great Britain an Deck

Auf und unter dem Deck sind viele Freiwilligen in Kostum rumgelaufen und vermittelten ein guten Eindruck vom Leben auf dem Schiff. Auch die Audioguides, mit Ausschnitte aus Tagebücher machten die Erlebnisse auf der sechs monatige Reise lebendig.

Great Britain Toilette

Mit Geräusche und Gerüche zum leben erweckt.

Im Bauch des Schiffes waren verschiedene Szenen dagestellt, die mit Geräusche und Gerüche uns in ein andere Zeit versetzen. Edel in der Erste Klasse, beengt in der Holzklasse.#

SS Great Britain

SS Great Britain

Etwas weiter entfernt, am Kai entlang liegt das Museum of Bristol. Stolz zeigt sich der Stadt, präsentiert Menschen, Firmen und Erfindungen.

Wallace and Gromit

Wallace and Gromit

Vom Dach der alte Lagerhalle hatten wir eine schöne Sicht auf Bristol.

Bristol Panorama

Bristol Panorama

Zu Fuß sind wir noch ein Stück in die Stadt reingelaufen.  Mit Sandwiches aus ein Supermarkt haben wir uns auf ein Platz gesetzt und auf ein Großleinwand olympisches Bogenschießen geguckt.


Schulbuch Schule

Die Schulbuch Schule

Und dann, natürlich, noch unseren Pflichbesuch zur Cotham School.

Weston-super-Mare

Ein bisschen Strandurlaub musst sein…

So sind wir los, zum ungefähr 75km entfernten Weston-super-Mare. Ein typische englische Badeort,  mit  Pier, Promenade und ‚Ponyrides‘. Und wieder zeigte sich, dass  die Entfernungen in England anders sind als Zuhause. Für die 75km haben wir mehr dann anderthalb Stunden gebraucht. Kleine Auseinandersetzungen mit dem Navi nicht mit gerechnet. (Ich hatte aber recht!) Es gibt halt kein direkten weg, man schlängelt sich gemächlich über die Dörfer. So gibt es Unterwegs viel zu sehen, aber an schnell ankommen ist nicht zu denken.

An der Promenade…

Kettenkaroussel

Eine Runde Kettenkaroussel muss sein…

So erreichten wir anderthalb Stunden später die Küste, und fanden schnell ein Parkplatz auf dem Strand. Eine eisigen Wind pfiff über dem Sand. Weil das in England keine Seltenheit ist, haben sich die Badeorte darauf eingestellt. Für die schlecht Wetter Tage ist für ausreichend alternative Ablenkung gesorgt. Fahrgeschäften und – vor allem – Spielhallen säumen die Promenade.

Mods Scooter

Alles in Blick und gut beleuchtet

Eine weitere Besonderheit ist ein Überbleibsel aus die wilden 60er. Damals waren die Badeorte Schauplatz der Kämpfe zwischen die Mods und die Rockers. Die Rockers zogen auf Motorräder durch die Strassen, die Mods auf Scooter. Und jetzt gibt es sie noch, die Mods, auch 40 Jahre später. Noch immer cruisen sie auf ihren aufgemotzen Scooter, nur viel älter und dicker.

Weston-super-Mare Pier

Freizeitpark im Weston-super-Mare Pier

Auf der Pier von Weston-super-Mare befindet sich eine kompletten Freizeitpark. Kneipen, Autoscooter, Geisterbahn und – am wichtigsten – die Spielautomaten… Vor kleine Münzbeträge kann man sich ein Ewigkeit beschäftigen. Wir haben Max und Anne ein Pfund gegeben und sie eine Stunden nicht mehr gesehen. (Das gab uns die Zeit in der Sonne, hinter Glas, in Ruhe ein Kaffee zu trinken.)

Spielautomaten

Glückspiel kann süchtig machen…

Mit ein und zwei Pencemünzen haben die beiden versucht das große Geld zu verdienen. Was – trotz mehrmaligem anrempeln der Automaten – nicht gelungen ist.

Weston-super-Mare Strand

Am Strand von Weston-super-Mare

Anschließend sind wir eine Runde durch dem Ort gelaufen. (Ganz nett.) Zurück über dem Strand, die eiserne Englander beobachten, die ungachtet das Wetter Strandurlaub machen. Meistens mit Windschutz, selbstgeschmierte Brote (mit Sand) und blauen Haut.

Die Anne und ich haben das braune Wasser probiert, aber durch das angeschwemmte Schlick aus der Severn machte das Baden nicht zum Vergnügen.

Lacock

Nach der lange Tag in die Harry Potter Studios, sind wir es langsam angegangen. Nachmittags haben wir ein Ausflug gemacht. Nicht weit von Bradford-on-Avon, liegt Lacock. Ein altes englisches Dorf, mit windschiefe Häuser.

Lacock

Historie in Schieferstein: Lacock

Das Dorf gehört fast vollständig dem National Trust, ist also Denkmalgeschützt. Hier scheint die Zeit still zu stehen. Ein idealer Ort um Filme zu drehen, wie zum Beispiel einige Teile von Harry Potter. Hier diente vor allem Lacock Abbey als Kulisse für einen Teil der Innenaufnahmen in Hogwarts.

Telephone box

Telefonzelle, Wegweiser…

Wadworth

Der Wadworth Pub in Lacock

Kirche

Über 1000 Jahre alt, die Kirche von Lacock

Auf dem Weg zu ein nahe gelegenen Gartenzenter habe  wir ein Blick über ein Gartenmauer geworfen. Dahinter entdeckten wir ein typische Englischer Garten. Ein Rasen wie eine Teppich. Die Hecken mit ein Lineal geschnitten. Traumhaft.

Englischer Garten

Ein Blick über’m Gartenmauer

Bath

Wir hatten uns vorgenommen, am Kanal entlang zum 13km entfernten Bath zu laufen. Das Wetter war wunderbar – blaue Himmel, fast 30°C – im regnerischen England eine Seltenheit. Unsere vermieter hatten auch von die Wanderroute geschwärmt, eine herrliche Landschaft und jede naselang ein Pub…

Landschaft bei Bath

Landschaft zwischen Bradford-on-Avon und Bath

Wir sind am Kanal entlang losgelaufen und haben ein Wettrennen mit die Longboats geliefert. (Die auch nicht schneller dan 4km/h fahren dürfen)

Longboat

Ein Longboat auf ein Viadukt

Wir haben aber die 13 Kilometer unterschatzt, da zu noch die Hitze – und – die versprochene Pubs haben wir auch nicht gefunden. Erst nach zwei Stunden waren wir froh, dass wir ein Pub erreichten und wir was trinken konnten.

Bath in Blick

Die erste ‚ Terraces‘ von Bath kommen im Blick

Glücklicherweise  war es dann nicht mehr weit und wir erreichten Bath.

Taxi in Bath

Ein Englischer Taxi In Bath

Post auf der Pulteney Bridge

Post auf der Pulteney Bridge

Wir sind durch die Innenstadt gelaufen, über der Pulteney Bridge – eine bebaute Brücke mit kleine Läden- und die Markthalle, zur römischen Bäder.

Die Pulteney Bridge

Die Pulteney Bridge

Markthalle

Die Markthalle in Bath

Die römischen Bäder haben wir uns ausführlich Angesehen und vom Audioguide erklären lassen. Es ist immer schwer, sich vorzustellen wie die Gebäuden ausgesehen haben. Das große Bad war früher überdeckt, der alte Vorplatz ist jetzt überbaut. Aber mit die Kommentare vom Audioguide und Modelle haben wir einen guten Eindruck bekommen.

Die alte Bäder der Römer

Die alte Bäder der Römer

Alte Statuen

Neue ‚alte‘ Statuen

Müde von unsere lange Wanderung und Stadtbummel, sind wir dann mit der Bahn zurück nach Bradford-on-Avon gefahren. Durch dem gleichen Tal wie wir hingewandert sind – es ging aber ein stück schneller.

Lock View Cottage

Bradford-on-Avon liegt eingebettet in ein typische Englische Landschaft – Ein Fleckenteppich aus Felder, Hecken und Steinmauern auf sanfte Hügeln.

Welcome

Willkommen im Lock View Cottage

Pia hatte uns einen traumhafte Ferienwohnung ausgesucht. Noch authentischer geht es gar nicht. Eine kleine Cottage, mit verwinkelte Treppen und nette kleine Schlafzimmerchen. (Der unter’m Dach haben wir gleich die Kinder überlassen, da hätte ich mir ständig die Birne eingehauen)  Alles liebevoll eingerichtet und mit allen Komfort die man sich wünschen kann.

Lockview-Cottage

Lock View Cottage mit Blick auf der Schleuse

Der Cottage lag in ein ruhige Seitenstraße, mit Blick auf der Schleuse im Kennet-and-Avon Kanal.

Kennet-and-Avon Kanal

Der Bradforder Schleuse im Kennet-and-Avon Kanal

Da war immer was los, Hobbyschiffer die ihren geliehene 20m Schiffe vorsichtig in der Schleuse schipperten, mit Hand die schwere Schleusentüren bewegten.

Kennet-and-Avon Kanal

Wandern enrlang Kennet-and-Avon Kanal

Entlang der Kennet-and Avon Kanal haben wir drei Pubs gefunden, mit Biergärten direkt am Wasser. Auch ein Supermarkt war bequem zu Fuß zu erreichen.

Bradford-on-Avon

Von unseren Cottage war es nicht weit in dem Ort. Bradford-on-Avon ist eine nette kleine Stadt, gepflegt, voller Blumenkübel. Die Sehenswürdigkeiten eher bescheiden: ein sehr alte Kirche, eine alte Scheune und eine Brücke mit Kapelle. Zum rumbumeln nicht al zu viel.

Tithe-Scheune1

Eine 800 Jahr alte Scheune für die Zehntel der Kirche

Sonntags sind wir los gelaufen, haben unser Urlaubsort entdeckt. Als erstes kamen wir zur ‚Tithe Barn‘. Der Scheune stand in einen größen Park, wo Abends in weiße Sweater Cricket gespielt würde. Typical Engish.

Tithe Scheune2

Das dunkle Innern der Tithe Scheune

Durch dem Park, ging es an die Avon zum Ortsmitte. Da fanden wir viele alte, schiefe Häuser aus Schieferstein. Sie erinnerten uns an die Sets der Harry Potter Filme oder Edgar-Wallace Krimis.

Three Gables

Alte Schieferhäuser

Man spurte im ganzen Ort die Historie – die alte Häuser, The Shambles – eine mittelalterliche Straße voll nette Läden. In der Sonne haben wir uns ein leckeres Eis gegessen.

The Shambles

The Shambles – eine mittelalterliche Straße

Einen schönen Ort für einen Sonntags Spaziergang. Als abschluss sind wir dann zurück zum Kanal, im The Lock Inn Cafe und haben da im Sonnenuntergang im Biergarten gesessen und lecker gegessen.
Natürlich erst, nachdem wir entdeckt hatten, dass wir im Pub an der Theke bestellen mussten.

The Lock Inn Cafe

The Lock Inn Cafe

 

Lecker: Cider aus der Gegend, Pies und Pasties.