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Fahrradtour 2015 – Tag 1: Von Dresden nach Riesa

9.15 Uhr sind unsere Fahrräder bepackt. Es ist ungewöhnlich so viel mehr Gewicht am Hintern zu haben, ganz schön wackelig das Ganze, aber es wird schon gehen. Das wetter ist nicht so wie wir es uns gewünscht haben, ziemlich düster, windig und ein Paar Tropfen kommen rünter.
Wir steigen auf und fahren los.

Unsere gewöhnte Strecke: Dresden Kaditz, Radebeul Altkötzschenbroda… WIe immer, nur ein Tick langsamer.

Kurz vor Altkötzschenbroda


10.30 Uhr erscheinen die Türme vom Meißner Albrechtsburg vor uns, viel eher dann gedacht. Wir haben die Häflte der Strecke bereits hinter uns.

Die Abrechtsburg in Meißen


Wir fahren noch ein kleines Stück weiter, auf der suche nach ein Tasse Kaffee. Es ist 11.15 Uhr als uns in Kleinzadel ein nette Terrasse vom Sattel lockt. Wir geniessen die Ruhe im mitten der Weizenfelder – und ein leckeres Stuck Kuchen mit ein Pott Kaffee. 

Erster Zwischenstopp


Ein Blick auf die Karte zeigt: Noch etwa 15km und wir sind in unseren ersten Unterkünft. Wir können uns Zeit lassen. Der wind hat sich aufgefrischt und bei Diesbar fahren wir durch ein Nieselregenschauer. Nicht schlimm aber auch nocht schön. Wir entscheiden uns dagegen in Diesbar-Seußlitz ein Halt einzulegen. Das Stuck Kuchen haben wir noch gar nicht verdaut.

Diebar in Nieselregen


Bisher war es einfach. Immer den Elbradweg folgen, immer mit die Ruhe. Kurz vor’m Ziel wird es holperig. Ein kleines Stück mit große Steinen.

Sehr schlechte Wegdecke


Es ist 12.50 Uhr. Vor uns sehen wir die Schronsteine des Chemiewerks in Nünchritz, Nur noch 5 Kilometer. Lieber noch mal ein Pause einlegen. Was kleines Essen und mal kurz Bilanz ziehen: Es läuft eigentlich ganz gut, ein bisschen merken wir die Oberschenkel, aber für den erste Tag ist eigentlich alles in Ordnung.

Bei Moritz an der Elbe


14.05 Uhr rollen wir auf dem Hof des Hotels Moritz. Wir entladen die Räder und nehmen unser Zimmer in Besitz. Ein paar Keske sind zerkrümelt und irgendein Flasche hat in ein Waschtasche getropft – Es stinkt nach Alkohol.

Pia springt direkt unter die Dusche und kommt erfrischt wieder raus. Wir entscheiden uns nicht mehr in den Innenstadt von Riesa zu fahren Es ist Urlaub: Wir machen faul!
Sogar ein gute Idee, es regnet der ganze Nachmittag.



Dieser Tour bei Komoot

Fahrradtour nach Bad Schandau

Komoot Karte

Um Pia’s neuen Fahrrad einzuweihen sind wir an ein schönen Donnerstag von Dresden nach Bad Schandau gefahren. 57,5km laut Komoot.

Panoramablick auf Dresden

Panoramablick auf Dresden

Dampfer "Leipzig" vor der Saloppe

Dampfer „Leipzig“ vor der Saloppe

In volle Fahrt an die Elbschlösser vorbei

In volle Fahrt an die Elbschlösser vorbei

Schloss Pillnitz

Schloss Pillnitz

Wir überqueren die Elbe in Pirna

Wir überqueren die Elbe in Pirna

Schnell waren wir in Pirna, wo wir die Elbe überquerten.

Zwischenstop in Stadt Wehlen

Zwischenstopp in Stadt Wehlen

Nach fast 30km haben wir in Stadt Wehlen eine kurze Zwischenstopp eingelegt und in die Sonne ein leckers Eis gegessen.

Und da war der Fahrradweg weg

Und da war der Fahrradweg weg

Nach Kurort Rathen würde es ein Stückchen Abenteuerlicher. Der Gepflasterte Radweg verschwand und bald standen wir (nach einen verpassten Abzweig) vor Treppen. Da hieß es dann: absteigen und schieben.

Blick zurück auf Rathen

Blick zurück auf Rathen

Der Elbe umfließt den Lillienstein

Der Elbe umfließt den Lillienstein

Bei Königstein gab es dann in eine Gaststätte an der Fähre ein schmackhaftes Mittagessen. Hier würde der Idee geboren mit dem radschaufeldamper ab Bad Schandau zurückzufahen.

Geschafft aber glücklich

Geschafft aber glücklich

Gemütlich sind wir auf dem Dampfer „Dresden“ in dreieinhalb Stunden zurück nach Dresden.

Der Elbe von eine andere Blickwinkel geniessen

Der Elbe von eine andere Blickwinkel geniessen

Wieder in Kurort Rathen

Wieder in Kurort Rathen

Schloss Pillnitz in der Abendsonne

Schloss Pillnitz in der Abendsonne

Langsam näherten wir Dresden. Die drei Stunden kamen uns gar nicht so lang vor.

Das blaue Wunder

Das blaue Wunder

Volle Fahrt in Richtung der Altstadt von Dresden

Volle Fahrt in Richtung der Altstadt von Dresden

Wunderbare Kulisse

Wunderbare Kulisse

Theater: Tschick

Wir haben uns im kleinen Haus „Tschick“ angeguckt – und wir haben uns weggeschmissen.
Ein großartiges Buch, großartig umgesetzt, großartig gespielt.
Mühelos wird man auf eine Reise mitgenommen.

Tommy Lehmann, der mir zum Geburtstag das Buch geschenkt hat, hatte uns schon gesagt das diese Inzenierung sehr gut war. Karten zu kriegen stellte sich auch als schwierig heraus – meistens waren die Vorstellungen ausverkauft. Wir haben die letzte Plätze bekommen.

Tschick

Auf dem Bild: Benjamin Pauquet (Maik Klingenberg), Lea Ruckpaul (Isa), Sebastian Wendelin (Tschick)
Foto: Matthias Horn


Von uns 5 von 5 Sterne – Angucken!

Link: Staatsschauspiel Dresden: Tschick

Hochwasser 2013

Nach 11 Jahren wieder ein Jahrhundert Hochwasser.
Bei uns ging dann doch ein bisschen der Angst rum. 2002 standen die Keller alle bis kurz unter der Decke voll. Ob es wieder so schlimm werden würde? Sollten wir doch lieber anfangen mit ausräumen?

Wir sind an ein freie Dienstag in die Stadt gefahren, und haben die Situation selbst angeschaut.

Hochwasser Altstadt

das Hochwasser rauscht mit 7,70m an die Altstadt vorbei

Von der Strassenbahn aus, haben wir die massen freiwillige Helfer gesehen, die ein riesige Sandsackdamm gebaut haben. Kein Gefühl von Panik, eher Volksfeststimmung.

Hochwasser Absperrung

Hochwasser Absperrung am Terassenufer

Auch in Dresdens Altstadt war alles sehr organisiert und unter Kontrolle. Viele Touristen und auch die Dresdner, die guckten wie die Elbe sich mit 7.70m an die Altstadt vorbei rauscht. Es sollten dann noch 8,76m werden. Nicht so hoch wie manche vorhergesagt hatten, aber viel höher dann ich gedacht hatte.

Hochwasser Brühlsche Terrasse

Sandsäcke an der Brühlsche Terrasse

Die Mauer aus Sandsäcke an der Brühlsche Terrasse würde am Ende doch Überschwemmt. Doch die Schäden in Dresden waren begrenzt. Die neue Flutwände haben große Teile der Stadt gerettet. Auch bei uns in Trachau war kein Gefahr, zur Sicherheit hatten wir ein paar Kisten mit Foto’s und Festplatten Vorbereitet – Glücklicherweise ist es nicht dazu gekommen

Theater: Frau Müller muss weg!

Die ganze Familie hat sich im Kleinen Haus das ständig Ausverkaufte „Frau Müller muss weg!“ angesehen. Tommy & Jeanette haben uns die Karten zum geburtstag geschenkt – dafür ein großes ‚Danke’!

Wir drei Größen haben uns köstlich amusiert, die Anne hat das eine oder andere nicht ganz verstand. Aber gerade wir 2 Elten haben die ganze Karaktere aus viele Elternabende wieder erkannt. Und für Max war es ein guter Vorgeschmack, was man als Lehrer so erleben kann.

Sehr, sehr Witzig. Wir haben uns Tränen gelacht. Klasse gespielt – gerade der Christian Erdmann als Wolf oder Rosa Enskat als Frau Müller.

Frau Müller

Auf dem Bild: Holger Hübner (Patrick Jeskow), Anna-Katharina Muck (Marina Jeskow), Oda Pretzschner (Katja Grabowski), Jacqueline Macaulay (Jessica Höfel), Christian Erdmann (Wolf Heider), Rosa Enskat (Sabine Müller)
Foto: Matthias Horn

Von uns 5 von 5 Sterne. Muss man sehen!

Link
Staatsschauspiel Dresden: Frau Müller muss weg